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MOVIPREP Pulver 1 P

Ursprünglicher Preis war: €5.78Aktueller Preis ist: €5.18.

Artikelnummer: ucrvzpgq71668 Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

PZN 01017735
Anbieter EurimPharm Arzneimittel GmbH
Packungsgröße 1P
Packungsnorm N1
Produktname MOVIPREP
Darreichungsform Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

Art der Anwendung?
Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser. Lassen Sie sich zu der Art der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Zu beachten ist auf alle Fälle, dass Sie in den letzten 3-4 Stunden vor der Einnahme nichts mehr zu sich nehmen und auch danach allenfalls nur noch klare Flüssigkeit aufnehmen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer hängt von der geplanten Untersuchung ab und wird deshalb vom Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl an Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu schweren Durchfällen, Störungen im Wasser- und Salz- sowie im Säure-Basen-Haushalt. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

– Darmentleerung als Vorbereitung bei Operationen und/oder Untersuchungen

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Durch die Kombination mehrerer Salze wird in kurzer Zeit sehr viel Wasser in den Darm gezogen und damit eine gründliche Abführung und Darmentleerung erreicht.

bezogen auf 123 g Pulver

100g Macrogol 3350

2,691g Natriumchlorid

2,691g Kochsalz

7,5g Natriumsulfat, wasserfreies

1,015g Kaliumchlorid

4,7g Ascorbinsäure

5,9g Natrium ascorbat

insgesamt 9,95g Ascorbinsäure

181,6mmol/l Natrium-Ion

insgesamt 14,2mmol/l Kalium-Ion

59,8mmol/l Chlorid

52,8mmol/l Sulfat

56,5mmol/l Ascorbat-Ion

+ Aspartam

+ Phenylalanin

+ Acesulfam kalium

+ Zitronen-Aroma

+ Maltodextrin

+ Citral

+ Zitronenöl

+ Xanthan gummi

+ DL-α-Tocopherol

Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Verengung im Verdauungstrakt, z.B. an der Speiseröhre, am Magen oder am Dünn- oder Dickdarm
– Magen- oder Darmdurchbruch oder Gefahr eines Durchbruchs
– Magenentleerungsstörungen
– Darmverschluss
– Erbliche Stoffwechselstörung (Phenylketonurie)
– Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (spezielle vererbte Stoffwechselstörung)
– Toxisches Megakolon (gefährliche Weitstellung des Dickdarms, die mit Fieber etc. einhergeht und als Komplikation z.B. bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa auftreten kann)
– Schwerste Bewusstseinsstörung (Koma)
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Neigung zur Aspiration, das heißt, Gefahr Erbrochenes in die Atemwege und Lungen zu bekommen, häufig bei Bewusstseinsstörungen
– Gestörter Schluckreflex
– Bewusstseinszustand (getrübt)
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Schwere bis sehr schwere Herzschwäche (Herzinsuffizienz NYHA III-IV)
– Herzrhythmusstörung mit unregelmäßiger Schlagfolge
– Schilddrüsenerkrankung
– Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
– Entzündliche Darmerkrankungen
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
– Übelkeit
– Erbrechen
– Durchfälle
– Blähungen
– Bauchschmerzen
– Lokale Reizerscheinungen der Darmschleimhaut, vor allem am Anus
– Schlafstörungen
– Kopfschmerzen
– Schwindel
– Fieber
– Allgemeines Krankheitsgefühl
– Allergische Reaktion
– Durstgefühl
– Hungergefühl
– Muskelstarre
– Unbehagen
– Abweichende Leberfunktionswerte
– Schwierigkeiten beim Schlucken
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.Was sollten Sie beachten?
– Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
– Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

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