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KERN Inversmikroskop OCM-1

Ursprünglicher Preis war: €3,897.29Aktueller Preis ist: €707.39.

Artikelnummer: cialnawx43664 Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

KERN Inversmikroskop OCM-1

Einleitung

Das KERN Inversmikroskop OCM-1 ist ein vielseitiges, invertiertes Labormikroskop, das sich gezielt für die Untersuchung und Analyse von Zellkulturen und empfindlichen Proben eignet. Sein stabiler Aufbau, kombiniert mit ergonomischen Bedienelementen, ermöglicht besonders präzise Arbeitsabläufe im biologischen und mikrobiologischen Kontext. Durch seine robuste Konstruktion und leistungsstarke Beleuchtung wird es häufig anderen am Markt erhältlichen Inversmikroskopen vorgezogen. Ähnlich ausgestattete Modelle wie das [KERN ABO 100] bieten zwar vergleichbare Funktionen, jedoch überzeugt das vorliegende System durch seinen großen Arbeitsabstand und die optionale Fluoreszenzbeleuchtung mit hoher Lichtintensität.

Robustes Design für anspruchsvolle Zellkulturen

Dank der stabilen Bauweise eignet sich dieses inverse Mikroskop hervorragend für die Routinezellanalyse in Forschungslaboren, Universitäten sowie Pharma- und Biotechnologieunternehmen. Der große Arbeitsabstand von 72 mm am speziellen Abbe-Kondensor (N.A. 0,3) erleichtert das Beobachten größerer Probengefäße wie Flaschen, Petrischalen oder Mikrotiterplatten. Damit erhält man eine einfache und effiziente Handhabung selbst bei aufwendigen Versuchsreihen.

Die Beleuchtung besteht aus einer 30 W-Halogenlampe, die sich stufenlos regeln lässt. Für das Modell OCM 165 steht zusätzlich eine 100 W-Epi-Fluoreszenzauflichteinheit zur Verfügung. Gerade in der Fluoreszenzmikroskopie, etwa bei Immunfluoreszenz, DAPI-Färbungen oder FISH, ist die Leuchtstärke entscheidend, um kontrastreiche Bilder zu erhalten. Die Infinity-Optik sorgt dafür, dass sich das Bild bei allen Vergrößerungen scharf und detailliert zeigt. Ein 5-fach-Objektivrevolver ermöglicht den schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Objektiven (10x, 20x und 40x).

Die trinokulare Bauform mit 45°-geneigtem Siedentopf-Tubus erleichtert länger dauernde Beobachtungen: Durch die beidseitig vorhandene Dioptrienanpassung lässt sich der Tubus optimal auf die individuellen Sehstärken anpassen. Das großzügige Sehfeld (HWF) gewährleistet eine beeindruckende Übersicht beim Betrachten lebender Zellen. Der mechanische Objekttisch mit Objekthalter (Ø 118 mm) bewährt sich dabei besonders beim schnellen Wechsel mehrerer Proben, zudem sind passende Halterungen für verschiedene Kulturgefäße verfügbar.

Wichtige technische Eckdaten

• Robuste Infinity-Optik für hoch aufgelöste Darstellungen
• 30 W Halogen-Durchlicht und wahlweise 100 W Fluoreszenzauflicht (Modellabhängig)
• 5-fach-Objektivrevolver (Objektive 10×, 20×, 40×)
• Trinokularer Tubus mit 45°-Neigung und beidseitiger Dioptrienkorrektur
• Großer Arbeitsabstand dank speziellem Abbe-Kondensor (Aperturblende N.A. 0,3)
• Mechanischer Objekttisch (Ø 118 mm) plus Halterungen für Zellkulturschalen
• Solide Abmessungen für eine sichere, standsichere Platzierung auf dem Labortisch

Weitere Details, wie unterschiedliche Auflichtoptionen (HBO, LED) und mögliche Phasenkontrasteinheiten, lassen sich individuell anpassen. Auch eine Vielzahl an Okularen oder zusätzliche Objektive stehen zur Verfügung, um das System optimal an spezifische Anforderungen auszurichten.

Zertifizierungen und Normen

Typischerweise entsprechen die Mikroskope von Kern & Sohn den gängigen Sicherheits- und Qualitätsstandards innerhalb der Labortechnik. Die Geräte werden in der Regel nach CE-Normen gefertigt und erfüllen die Kriterien für den Einsatz in professionellen Laborumgebungen, etwa gemäß DIN- und ISO-Richtlinien.

Anwendungsbeispiele

• Beobachtung lebender Säugerzellen in Kulturflaschen oder Petrischalen, um etwa die Zellproliferation oder Morphologie zu untersuchen.
• Durchführung (immune)fluoreszenzbasierter Nachweise, z. B. DAPI-Färbung, FISH oder immunhistochemische Detektionen.
• Screening von mikrobiologischen Proben, bei denen mehrere unterschiedliche Bedingungen parallel ausgewertet werden (z. B. in Mikrotiterplatten).
• Präzise Dokumentation von Gewebeproben, unter anderem in der Krebsforschung oder Diagnostik.

FAQs

Wie unterscheidet sich ein invertiertes Mikroskop von einem aufrechten Mikroskop?

Bei einem invertierten Mikroskop liegt die Beleuchtungseinheit über dem Objekt, während das Objektivsystem unterhalb der Probe sitzt. Dadurch lassen sich Proben in relativ hohen Gefäßen beobachten, ohne sie umzufüllen.

Ist eine Fluoreszenzausrüstung bei diesem System zwingend erforderlich?

Nein, die Fluoreszenzeinheit ist eine zusätzliche Option (beim Modell OCM 165) für Anwender, die spezielle Färbeverfahren einsetzen. Für reine Hellfeldanwendungen genügt die serienmäßige Halogenbeleuchtung.

Sind unterschiedliche Objektträgerformate nutzbar?

Ja, der große mechanische Objekttisch bietet Halterungen für verschiedene Zellkulturformate. Dadurch ist ein schneller Wechsel zwischen Schalen, Flaschen oder Mikrotiterplatten möglich.

Wie lässt sich die Beleuchtungsintensität anpassen?

Die Halogen-Durchlichtbeleuchtung verfügt über eine stufenlose Regelung, sodass sich die Helligkeit präzise an die jeweiligen Probenanforderungen anpassen lässt.

Ist das Mikroskop für lange Arbeitsphasen ergonomisch geeignet?

Der 45° geneigte Siedentopf-Tubus entlastet bei längerer Beobachtung den Nacken und gewährt eine komfortable Handhabung, unterstützt durch den variabel einstellbaren Augenabstand und die Dioptrienkorrektur.

Fazit

Das inverse Mikroskop bietet mit seiner hochwertigen Infinity-Optik, der flexiblen Beleuchtung und dem großen Arbeitsabstand ideale Voraussetzungen für anspruchsvolle Routine- und Forschungsaufgaben in Zell- und Gewebekulturen. Das KERN Inversmikroskop OCM-1 vereint Standfestigkeit, präzise Fokussierung und optionale Fluoreszenzoptionen, sodass Anwender aus den Bereichen Biologie, Medizin und Biotechnologie gleichermaßen profitieren. Die umfangreichen Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten, gepaart mit der wartungsfreundlichen Konstruktion, machen es zu einer zuverlässigen Wahl in modernen Laboren.

Aufbau: invers
Beleuchtungstechnik: Auflicht, Durchlicht
Einsatzgebiet: In vitro / Zellkulturen, Mikrobiologie
Kontrastierverfahren: Durchlicht-Hellfeld, Auflicht-Fluoreszenz
Mikroskop-Art: Trinokularmikroskop
Objektive: planachromatisch, auf unendlich korrigiert
Spannungsversorgung: 100 bis 240 V, per Adapter, per Netzteil
Vergrößerung: 40x, 20x, 10x
KERN Inversmikroskop OCM 161 OCM 165 OCM 166 OCM 167 OCM 168
Bauform
Abmessungen (B x T x H) 599 x 304 x 530 mm 782 x 304 x 530 mm 782 x 304 x 530 mm 782 x 304 x 530 mm 782 x 304 x 530 mm
Augenabstand (max) 76 76 76 76 76
Augenabstand (min) 48 48 48 48 48
Optisches System Infinity Infinity Infinity Infinity Infinity
Tubus Trinocular Trinocular Trinocular Trinocular Trinocular
Tubus Neigungswinkel 45° 45° 45° 45° 45°
Beleuchtung
Auflicht none HBO HBOO LED LED
Beleuchtung 6 V 6 V
Durchlicht Halogen Halogen Halogen LED LED
Energieversorgung
Eingangsspannung 100-240 V 100-240 V 100-240 V 100-240 V 100-240 V
Netzteil/Adapter im Lieferumfang EURO EURO EURO EURO EURO
Optik
Feldweite HWF HWF HWF HWF HWF
Objektiv 10 x / 20 x / 40 x 10 x / 20 x / 40 x 10 x / 20 x / 40 x 10 x / 20 x / 40 x 10 x / 20 x / 40 x
Sehfeld 2,2 cm 2,2 cm 2,2 cm 2,2 cm 2,2 cm
Vergrößerungsverhältnis 10 10 10 10 10
Bruttogewicht 18 kg 27 kg 27 kg 27 kg 27 kg
Nettogewicht 13,968 kg 21,968 kg 21,968 kg 21,968 kg 21,968 kg

Zusätzliche Informationen

Modell

OCM 161, OCM 165, OCM 166, OCM 167, OCM 168

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