Beschreibung
Herolab TS 2.6 Ausschwing-Rotor
Der Herolab TS 2.6 Ausschwing-Rotor bietet vor allem im Bereich der Labortechnik eine flexible Lösung für Anwender, die regelmäßig mit Microtiterplatten arbeiten und diese zuverlässig zentrifugieren möchten. Dieses Modell punktet durch seine robuste Konstruktion und die Möglichkeit, 2 bis zu 6 Microtiterplatten gleichzeitig zu bearbeiten. Vergleiche wie bei [Herolab TSR 1.5] zeigen, dass Ausschwing-Rotoren besonders dann überzeugen, wenn ein breites Spektrum an Proben präzise und gleichmäßig bearbeitet werden soll.
Leistungsmerkmale und technische Highlights
Dieses Rotor-System ist speziell konzipiert, um Microtiterplatten effektiv zu zentrifugieren und so vielseitige Anwendungen in verschiedenen Laborbereichen zu unterstützen. Anwender profitieren hier von Kompatibilität mit den meisten Standardzentrifugen des Herstellers. Die im Lieferumfang enthaltenen Gehänge erlauben ein sicheres Fixieren der Platten und ermöglichen reproduzierbare Ergebnisse. Zudem trägt die hochwertige Konstruktion zur Langlebigkeit des Rotors bei. Ähnlich wie beim [Herolab A10.5 Winkelrotor] wird dabei auf eine ausgewogene Verteilung der Proben geachtet, sodass Vibrationen minimiert und die Integrität empfindlicher Substanzen bewahrt wird.
Im Folgenden die wichtigsten technischen Daten in kompakter Form:• Kapazität: 2–6 Microtiterplatten
• Maximale Drehzahl: 3.000 min⁻¹
• Maximale Beschleunigung: 1.036 × g
• Lieferumfang: Inklusive 2 Gehängen
• Robuste Bauweise: Langlebige Materialien für dauerhaften Einsatz
• Volle Kompatibilität: Passend für ausgewählte Herolab-Zentrifugen
• Einfache Reinigung: Glatte, beständige Oberflächen
Während der Betriebsgeschwindigkeit von bis zu 3.000 min⁻¹ sorgt das Ausschwingprinzip für eine gleichmäßige Belastung jeder einzelnen Mikrotiterplatte. Dadurch werden gerade bei Assay-Prozessen mit ELISA-Tests, Zellkulturen oder empfindlichen Proteinen sehr gleichförmige Ergebnisse erzielt. Das Ausschwingen der Proben schafft zudem genug Freiraum, um Wafer- oder Filterelemente optimal auszurichten, was die Analysegüte maßgeblich verbessert.
Ein besonderer Vorteil ist die Möglichkeit, den Rotor flexibel zu bestücken. Die Kapazität von 2 bis 6 Microtiterplatten erlaubt Forschungs- und Routinelaboren eine gute Planung ihrer Workflows. Anwender können bei hohem Probenaufkommen mehrere Platten parallel laufen lassen und damit Bearbeitungszeiten deutlich reduzieren. Dies ist vor allem in Bereichen wie Molekularbiologie, klinischer Diagnostik oder Immunologie relevant, in denen Proben und Reagenzien möglichst schnell prozessiert werden müssen.
Zertifizierungen und Normen werden bei Herolab-Equipment traditionell sehr ernst genommen. So ist diese Lösung in der Regel CE-konform und entspricht den gängigen Sicherheits- und Qualitätsstandards für Laborgeräte. Die Fertigungsprozesse sind darauf ausgelegt, zuverlässige und normgerechte Produkte zu liefern. Damit erhalten Anwender ein hohes Maß an Betriebssicherheit und Wartungsfreundlichkeit.
Konkrete Anwendungsbeispiele
• Vorbereitung von Zellkultur-Assays: Die Benetzung der Proben kann durch eine moderate Beschleunigung und das häufig gewünschte Ausschwingen gleichmäßiger durchgeführt werden.
• ELISA-Assays: Höchste Genauigkeit bei Nachweisverfahren für Antigene und Antikörper.
• Bakterienkulturen: Auch für Mikroorganismen in Mikrotiterplatten ist ein homogenes Pelletieren wesentlich.
• Serienverdünnungen: Gerade wenn im Hochdurchsatzverfahren verdünnt wird, sorgt die Rotation für eine saubere Durchmischung.
FAQs
Wie viele Microtiterplatten können gleichzeitig verarbeitet werden?
Zwischen zwei und sechs Platten lassen sich parallel bearbeiten, was flexible Workflows in Forschung und Routine ermöglicht.
Ist eine Kompatibilität mit älteren Herolab-Zentrifugen gegeben?
Der Rotor ist in der Regel auch mit älteren Herolab-Modellen kompatibel. Prüfen Sie jedoch unbedingt die individuelle Eignung anhand der technischen Spezifikationen Ihrer Zentrifuge.
Wie erfolgt die Reinigung nach dem Gebrauch?
Die glatten Oberflächen vieler Herolab-Rotoren ermöglichen eine schnelle Wischdesinfektion. Dazu können handelsübliche Desinfektions- und Reinigungsmittel verwendet werden, sofern diese mit Metalloberflächen verträglich sind.
Welche Substanzen können typischerweise mit diesem Rotor zentrifugiert werden?
Neben Standardproben im klinischen Umfeld und Forschungsbereich sind insbesondere Zellkulturen, Proteine und verschiedene Pufferlösungen gängig. Achten Sie auf die Viskosität und Dichte Ihrer Proben, um die Beschleunigung optimal anpassen zu können.
Fazit
Dieser Ausschwing-Rotor bildet eine zuverlässige Basis für präzise Analysemethoden im Laboralltag. Dank seiner stabilen Ausführung und diversen Anwendungsmöglichkeiten eignet er sich sowohl für Forschungseinrichtungen als auch für Routineaufgaben in klinischen Laboren und industriellen Analyseträgern. Wer eine flexible und leistungsstarke Lösung sucht, findet hier ein Produkt, das gleichbleibend hohe Qualität und Anwenderfreundlichkeit bietet.






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