Beschreibung
Herolab AF 20.10 Winkelrotor
Der Herolab AF 20.10 Winkelrotor eignet sich ideal für Laboranwendungen, bei denen eine präzise und schnelle Zentrifugation von Proben gefragt ist. Durch das hermetisch schließende Deckelsystem und die ausgesprochen robuste Konstruktion hebt sich dieses Modell von anderen vergleichbaren Rotortypen ab. Anwender profitieren von einer langen Lebensdauer, hoher Sicherheit und exakten Ergebnissen. Ähnlich ausgestattet ist der [Herolab BH 12.56 Winkelrotor], der ebenfalls mit hervorragender Dichtheit und hohen Drehzahlen aufwartet und somit eine sinnvolle Ergänzung für Labore darstellt, die verschiedene Rotortypen parallel nutzen möchten.
Hochleistungsrotor für präzise Zentrifugation
Dieser Winkelrotor ist speziell darauf ausgelegt, sensible Materialien wie Zellkulturen, Proteine oder virale Partikel unter möglichst stabilen Bedingungen zu separieren. Die maximale Drehzahl von 18.000 min⁻¹ und eine relative Zentrifugalbeschleunigung von bis zu 35.499 × g machen ihn zu einer leistungsstarken Lösung für viele universitäre Forschungsabteilungen, biotechnologische Unternehmen und medizinische Laboratorien. Der Winkel von 25° bietet dabei ein exzellentes Gleichgewicht zwischen effizientem Abscheideverhalten und einem schonenden Umgang mit empfindlichen Proben.
Dank seines hermetisch verschließbaren Deckels werden sowohl Anwender als auch Proben bestmöglich geschützt: Das Risiko unerwünschter Aerosolbildung reduziert sich erheblich, und gleichzeitig bleibt die Probenintegrität auch bei intensiver Beanspruchung gewahrt. Dieses Merkmal ist gerade in Laboren mit hohen Sicherheitsanforderungen von großem Wert, denn so werden Kontaminationen signifikant minimiert.
Um unterschiedlichen Probenvolumina gerecht zu werden, bietet das Modell Platz für 20 Reaktionsgefäße à 10 ml. Das unempfindliche Design erlaubt eine reibungslose Zentrifugation auch bei maximaler Auslastung. Die stabile Bauweise unterstützt einen vibrationsarmen Betrieb, sodass kritische Analyseergebnisse nicht durch mechanische Erschütterungen verfälscht werden.
Besonders hervorzuheben ist die anwenderfreundliche Handhabung: Das Einsetzen und Entnehmen der Proben erfolgt denkbar einfach, sodass ein durchgehender Arbeitsablauf gewährleistet ist. In vielen Laboren zählt auch die Zeit zu den knappsten Ressourcen, daher ist ein reibungsloser Betrieb mit möglichst geringem Wartungsaufwand essenziell. Die glatten Oberflächen und die hermetisch dichte Konstruktion erleichtern zudem die Reinigung und Desinfektion, was sich gerade im Einsatz mit sensiblen biologischen Proben bewährt.
• Max. Rotoraufnahme: 20 × 10 ml
• Winkel: 25°
• Drehzahl: bis zu 18.000 min⁻¹
• RZB: max. 35.499 × g
• Hermetisch verschließbarer Deckel
• Hochfeste Materialien für lange Lebensdauer
• Einfache Reinigung und Desinfektion
Diese technischen Eckdaten spiegeln wider, warum viele Labore gerade auf diesen Rotor setzen. Sein hoher Bedienkomfort, kombiniert mit ausgezeichneter Performance, qualifiziert ihn für eine Vielzahl von Zentrifugationsaufgaben im Forschungsalltag.
Zertifizierungen und Normen
In modernen Labors sind Sicherheit und Konformität entscheidende Kriterien. Üblicherweise erfüllen Hochleistungsrotoren dieser Art die CE-Anforderungen, um in sensiblen Umgebungen eingesetzt werden zu dürfen. Zudem gelten für Laborzentrifugen Richtlinien wie die DIN EN 61010, die den sicheren Betrieb von Zentrifugen und deren Komponenten gewährleisten. Anwender können sich somit darauf verlassen, dass das Gerät höchsten Qualitätsstandards entspricht und in einem zertifizierten Umfeld eingesetzt werden kann.
Anwendungsbeispiele
• Auftrennung von Proteinfraktionen in biochemischen Analysen
• Sedimentation von viralen Partikeln für Impfstoffforschung und Diagnostik
• Zentrifugation von Zellkulturen bei der Zellernte in biotechnologischen Prozessen
• Kombination mit Puffersystemen zur DNA-Extraktion in molekularbiologischen Laboren
Diese Beispiele verdeutlichen, wie vielseitig der Rotor in verschiedenen Bereichen einsetzbar ist. Ob in der Grundlagenforschung, Qualitätskontrolle oder industriellen Fertigung: Sein Leistungsumfang bietet eine zuverlässige Basis für unterschiedlichste Anwendungen.
FAQs
Wie oft sollte der Rotor inspiziert werden?
Regelmäßige Sicht- und Funktionskontrollen sollten mindestens alle sechs Monate erfolgen. Bei hoher Nutzungsfrequenz empfiehlt es sich, die Inspektionsintervalle gegebenenfalls zu verkürzen, um frühzeitig Materialverschleiß zu erkennen.
Welche Probenröhrchen sind kompatibel?
Standardisierte 10-ml-Röhrchen, wie sie in vielen Laboren üblich sind, passen optimal. Je nach Modell des Röhrchens sollte man jedoch stets die vom Hersteller empfohlene maximale Drehzahl überprüfen.
Kann dieser Rotor auch für hohe Dichtemedien eingesetzt werden?
Ja, das ist möglich, solange die Empfehlungen zur maximalen Drehzahl und Belastung eingehalten werden. Insbesondere bei stark viskosen Medien sollte man auf ein gleichmäßiges Beladen achten, um Unwuchten zu vermeiden.
Muss der Rotor kalibriert werden?
Ein separater Kalibrierschritt ist in der Regel nicht notwendig. Dennoch empfiehlt sich eine regelmäßige Wartung anhand der Herstellerangaben, damit das Gerät stets optimale Werte liefert und die Zentrifugationsergebnisse reproduzierbar bleiben.
Fazit
Der oben vorgestellte Rotor bietet eine ausgezeichnete Kombination aus hoher Zentrifugationsleistung, sicherer Probenhandhabung und unkompliziertem Wartungsaufwand. Die robusten Materialien und das hermetisch schließende Deckelsystem sind speziell darauf ausgelegt, den strengen Anforderungen moderner Laborumgebungen gerecht zu werden. Insbesondere bei sensiblen Applikationen wie Viren- oder Proteinforschung sorgt der Rotor für zuverlässige und reproduzierbare Resultate. Auf diese Weise ist er eine wertvolle Ergänzung in jedem Labor, das Präzision, Sicherheit und Effizienz bei der Probenaufbereitung in den Vordergrund stellt.






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